Name des Experten

Zur Person:

Ulrich Eul

ist Geschäftsführer der TimeStudy GmbH, die sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von Software-Tools im Bereich Lean, REFA und MTM beschäftigt und gleichermaßen Projekte in diesen Bereichen durchführt. Die TimeStudy GmbH hat sich zudem auf die Umsetzung von Lean-Workshops spezialisiert, insbesondere stehen die Themen „SMED“ (Schnelles Rüsten) und „Potentialanalyse“ im Fokus.
Herr Eul hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Begonnen hat er mit einer handwerklichen Ausbildung. Nach mehreren Jahren praktischer Erfahrung in der Industrie und der permanenten Weiterbildung in verschiedenen Bereichen wie der CNC- und CAD-Technik sowie des Arbeitsstudiums, hat Herr Eul bei einem renommierten Unternehmen als Dozent und Trainer seine Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Bevor er 2008 Geschäftsführer der TimeStudy GmbH wurde, hat Herr Eul als Unternehmensberater bei verschiedenen Beratungsgesellschaften sein Wissen und seine Erfahrung in vielen Projekten einbringen und weiterentwickeln können.

 

Kurzbeschreibung des Themas:

Der SMED-Rüstworkshop

Rüstprozesse sind meistens sehr arbeitsintensiv und wenig standardisiert. Je aufwendiger und komplexer die Anlagen, umso mehr Mitarbeiter werden in der Regel für den Rüstprozess benötigt. Nach der LEAN-Definition ist Rüsten nicht wertschöpfend. Das bedeutet, dass sich während dieser Zeit das Produkt im Sinne des Kundennutzens nicht wertschöpfend verändert. Lange Rüstprozesse bedeuten oft gleichermaßen eine Stillstandzeit der Anlage oder Maschine, während der keine Teile produziert werden und der OEE negativ beeinflusst wird. Die Kosten der Produktivitätsverluste sind hier die wirklich hohen Kosten und höher zu bewerten als die Kosten der stillstehenden Anlage, die zwar nicht zu vernachlässigen sind, die aber auch nicht zu den gewünschten Einsparpotentialen führen können, die von der Geschäftsführung vorgegeben werden.

Erfahrungsgemäß ist eine Senkung der Maschinenstillstandzeiten in einem Rüstworkshop, SMED-Workshop, mit TimeStudy durch die Anwendung von SMED um mindestens 30 bis 50 % keine Seltenheit. Das ist gleichbedeutend mit einer Kapazitätssteigerung. In der Zeit kann mehr produziert oder bei gleichbleibender Produktionsmenge auch eine Schicht eingespart werden. Die SMED-Analyse wird nach der Lean-Methode durchgeführt. In 5 Stufen wird der Rüstprozess analysiert und optimiert.

Für die Analyse empfehlen wir den Einsatz einer Videokamera, damit der Rüstprozess anschließend im Workshop mit allen Beteiligten und Verantwortlichen diskutiert und optimiert werden kann. Der Vorteil der Videokamera liegt darin begründet, dass der Rüstprozess auch Mitarbeitern vorgeführt werden kann, die nicht live dabei waren. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Prozessablauf beliebig oft abgespielt werden kann. Der Fokus beim Filmen wird auf die Hände gelegt, durch geschickte Kameraführung ist der Kopf der Rüstmitarbeiter im Video nicht zu sehen. Wer ganz sicher gehen will kann auch eine Action Cam nutzen. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Prozessabläufe anonym zu filmen. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Halterungssystemen, Sie können die Kamera z. B. am Helm, am Arm, an der Jacke etc. befestigen.

 

Wird der Workshop von TimeStudy durchgeführt, werden zu Beginn, je nach Wissenstand der Mitarbeiter, die Lean-Basics erarbeitet. Im Anschluss geht es an die Rollenverteilung: Wer filmt? Wer erstellt das Spaghetti Diagramm? Wer dokumentiert die offensichtliche Verschwendung während der Rüstanalyse? Die Ergebnisse werden dann nach der Dokumentation gemeinsam mit dem Team in kurzer Zeit im Workshop erarbeitet und anschließend werden die  Optimierungspotentiale im Rüstprozess umgesetzt.

 TimeStudy SMED