Name des Experten

Zur Person:

Eidg. Dipl., MBA Elisabeth Schoch

Elisabeth Schoch beschäftigt sich seit 1988 mit Innovation, Produkt- und Lifecycle-Management sowie Marktbearbeitung. Bereits in jungen Jahren setzte sie sich mit den Mechanismen der markt- und kundenbedürfnis-orientierten Innovation auseinander. Dabei spielten Tests (heute Experimente), Kundeninterviews, Marktanalysen (nicht Marktforschung) und Messkriterien stets eine dominante Rolle. Als dann aus den USA Konzepte wie Lean Innovation und Lean Startup auftauchten, war es nur natürlich, dass sie bei den ersten mit dabei war, die diese Konzepte in Europa umsetzten.

Seit 2002 ist Elisabeth Schoch Unternehmerin, selbständige Unternehmensberaterin und Interim Managerin. Sie fokussiert sich auf auf Innovation und Startups sowie Effizienz- und Gewinnsteigerung. Sie hat selber mehrere Geschäftsideen lanciert und auf dem Weg zum Erfolg begleitet.

Elisabeth Schoch ist Eidg. Dipl. Marketingleiterin und erwarb einen MBA-Titel an den Universitäten Rochester NY und Bern. Sie war Mitglied in einem Business Angel Club und ist heute bei mehreren Startups als Business Angel und Investor tätig. Sie coacht Startups durch den Lean Startup Prozess und unterstützt sie bei der Lancierung ihres Business Models.

Kurzbeschreibung des Themas:

Warum Lean Startup die Innovationstätigkeit komplett verändert

Ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung oder ein neues Geschäftsfeld zu lancieren war bisher eine Art Lotterie. Der Prozess war klar. Man hatte eine Idee – oftmals von der Technologie her getrieben und schrieb einen Business Plan. Dann verkaufte man die Idee an einen internen Sponsor oder an einen Investor, stellte ein Team zusammen, entwickelte ein Produkt und begann mit dem Vertrieb. Die Chance auf Erfolg war jedoch gering. Untersuchungen zeigen, dass 75% aller Startups und Neuprodukte erfolglos blieben. Das war teuer und frustrierend. Es musste also etwas geschehen.

Mit dem Ziel, die Erfolgsrate drastisch zu steigern, stiess man auf folgende Erkenntnisse:
1. Business Pläne sind statisch und überleben den ersten Kundenkontakt selten.
2. Niemand ausser Venture Capitalists und Kommunisten verlangen einen 5-Jahresplan für eine völlig unbekannte Situation. Bereits die ersten Verkäufe strafen den Plan als unerfüllbar.
3. Startups und Innovationen funktionieren nicht wie grosse Unternehmen. Sie benötigen Flexibilität, um die Grundidee den Kundenbedürfnissen anpassen zu können. Ein ständiges pivotieren muss möglich sein.

Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Lean Startup oder Lean Innovation Methode. Diese setzt auf die systematische Eliminierung von Risiken und laufende Entwicklung der Nutzen, welche für den Kunden Werte darstellen.

In diesem Vortrag erfahren Sie, wie Sie mit Lean Innovation die Erfolgsrate Ihrer Innovationsprojekte um ein Vielfaches steigern können und somit Ihre Ressourcen in vielversprechende Projekte investieren. Sie lernen:

– welche Rahmenbedingungen im Unternehmen geschaffen werden müssen,
– unter welchen Prämissen Lean Innovation Mehrwerte bringt,
– wie Sie vorgehen und welche Techniken Sie anwenden müssen,
– welches die kritischen Erfolgsfaktoren sind und Sie lernen
– den Lean Canvas kennen, wie man Experimente modelliert und durchführt.

Die Referentin gibt Tipps zur Gestaltung der sogenannten „Minimal Viable Products“, „Experimenten“ und zur Definition von „Hypothesen“.

www.growthmanagement.ch