Name des Experten

Zur Person:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Christian Haupricht

Profil
  • Studium an der TU Darmstadt
  • -Wirtsch.-Ing. (Wirtschaftsingenieurwesen)
  • Vom Studium bis heute Unternehmensberatung
  • Seit über 10 Jahren in der Automobil- und anderer produzierenden Industrie, vor allem auch Mittelstand tätig und in den Branchen Pharma/Chemie und Anlagenbau
  • Experte Qualitätsmanagement mit Schwerpunkt Six Sigma und Qualitätsinitiativen
Projekte (Auswahl)
  • Quality Performance Programme (z.B. Six Sigma, Lean, Quality2Target)
    Unternehmensweite multiple Verbesserungsprojekte
  • Befähigung und Trainings: Six Sigma, DoE, Process Improvement
  • Restrukturierung iFAP (improved Fehlerabstellprozess) Prozessanalyse
  • Optimierung Entwicklungsprozesse Automotive
  • Multiprojektmanagement Entwicklung, PM-Pool – Konzept des parallelen Lernens (Wissenstransfer über Köpfe)
  • Blackbelt Taskforces, Rent a Belt
  • Design of Experiments Analysen zur Optimierung des Produktionsprozess
  • Projektmanagement Produktion, Design to Manufacturing, Industrialisierung
  • Prototypenmanagement – Prototypenprozess

Kurzbeschreibung des Themas:

Wozu Six Sigma? Wie führe ich es ein.

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Mit Six Sigma kann ein Unternehmen mit bspw. 1 Mrd.€ Umsatz ca. 5-10 Mio € jährlich einsparen. Der Return on Invest ist häufig dabei  >10!
Wie ist das möglich? Six Sigma ist nichts Neues, kein aktueller Hype und keine besonders neue Herausforderung. Es ist ein bewährtes System, Qualitätsmanagement in Unternehmen zu realisieren.
Auch bei der Vorstellung von Bill Smith 1986 als er bei Motorola arbeitete, war Six Sigma eigentlich nur eine Zusammenstellung bekannter Methoden entlang des so genannten DMAIC. Jedoch wurden so die Mitarbeiter des Unternehmens befähigt, selbst die Probleme in ihren Bereichen methodisch lösen zu können.
Jack Welch machte es dann 1995 bei General Electric wirklich groß, als Qualitäts- und Geschäftsstrategie in allen Bereichen des Unternehmens.
Dabei muss zwischen dem klassischen Six Sigma und dem DFSS (Design for Six Sigma) unterschieden werden.
Das klassische Six Sigma ist dem Wertstrom entgegengesetzt und setzt an einem auftretenden Problem an. Es strukturiert die Problemlösung im DMAIC, d.h. Define, Measure, Analyse, Improve und Control.
Möchte man jedoch in der Entwicklung schon frühzeitig Methoden des Six Sigma einsetzen und bewegt sich somit im Wertstrom vorwärts, so ist DFSS hilfreicher.
Unter Wertstrom verstehe ich dabei den bewährten Produktentstehungsprozess, von der Idee über die Entwicklung zur Produktion und Vertrieb.
Beiden Ansätzen gemein ist das Fokussieren auf Kundenbedürfnisse. Der Kunde steht am Anfang jeder Überlegung, egal ob Problemlösung oder Entwicklung. Wer sind Deine Kunden, was möchten sie?
Six Sigma referenziert dabei begrifflich auf ein nahezu Null-Fehler-Qualitätsniveau, d.h. maximal 3,4 Fehler pro eine Million Fehlermöglichkeiten.
Durchgängig wird nicht auf Baugefühl, sondern auf messbaren Fakten entschieden und die Streuung der Ergebnisse und Einflüsse betrachtet.
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Bei Durchführung einer unternehmensweiten Six-Sigma Initiative müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Es reicht nicht aus lediglich ein paar Mitarbeiter zu trainieren und zu hoffen, dass nun Erfolge erzielt werden.
Eine Six Sigma Initiative lässt sich als Programm in unterschiedlichen Rollen umsetzen. Dabei spielen übergeordnete Ziele, die Projektdefinition und die Auswahl der richtigen Mitarbeiter ebenso eine Rolle wie das Training und Coaching entlang der im DMAIC strukturierten einzelnen Projekte.
Nur als gebündeltes Programm erzielt ein Unternehmen wirklich beeindruckende Erfolge mit einer Six Sigma Initiative. Denn nur so können alle Projekte in einer wirkungsvollen Art und Weise auf Sinnhaftigkeit geprüft und in Summe priorisiert werden.